Filmkritik: "Der Tag, an dem die Erde stillstand"

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Vor knapp einer Woche weilte ich ja in Stuttgart; eigentlich komme ich da viel zu selten hin. Zwar ist die Schwaben-Metropole nicht vergleichbar mit Städten wie München, München, oder München, aber trotzdem mag ich es irgendwie – was vielleicht auch an meiner persönlichen Bindung dort liegen mag. 😛

Aber egal, darüber wollte ich mich nicht auslassen, sondern viel mehr darüber dass ich spätestens in Stuttgart immer Zeit und Muse finde mal endlich wieder ins Kino zu gehen. „Gemeinsam“ haben „wir“ (^^) uns entschieden den Film „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ zu sehen. Hier meine höchst subjektive Filmkritik dazu:

Der Hauptdarsteller Klaatu (Keanu Reeves, welchen ich aufgrund von Matrix schätze), repräsentiert eine mächtige Allianz Außerirdischer, welche die Welt beobachten. Diese mächtige Allianz stellt fest, dass die Menschen böse sind und den Planeten Erde zerstören werden. Aus diesem Grund landen überall Sphären, welche Tiere und Pflanzen aufnehmen.






Aha, das hatten wir schon mal, hat man da etwa im alten Testament bei der Geschichte mit der „Arche Noha“ abgeschrieben? Egal, um es kurz zu machen: die mächtige Allianz will die Erde an sich retten, aber die Menschen (weil sie doch so böse und zerstörerisch sind) vernichten.

Klar, dass der ganze Prozess bereits beginnt und in letzter Minute quasi doch noch aufgehalten wird, weil Klaatu minder rührend vor Augen geführt wird, dass die Menschen doch gut sind und sich ändern können.

Ein Film, der vermutlich auch mit nur drei Schauspielern ausgekommen wäre. Die Idee und die Dialoge langweilten schon ziemlich, gerade die SFX konnten noch überzeugen.

Ich gebe dem Film „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ 2 von 10 Sphären. Muss man nicht unbedingt gesehen haben.

Noch eine kurze Randnotiz zum Kino an sich:
Wir waren in Stuttgart im Cinemaxx im SI-Center (ja, dort wo auch die Stuttgarter Musicals gespielt werden). Das Kino war bestimmt mal ganz modern und neu, aber das war es eben auch. Ãœberrascht hat ein relativ günstiger Preis der Kinokarten, welchen man aber sehr schnell mit Getränk und Popcorn wieder relativeren konnte. 😀






Ach noch was? Kommt man jetzt nicht mehr in den Knast, wenn man den Film abfilmt? Zumindest wurde ich nicht mehr darauf hingewiesen!

4 Comments

  1. Posted 19. Dezember 2008 at 10:49 | Permalink

    Nicht schlecht die Plakatwerbungen dazu. Letztens sah ich in Hamburg: „Der Tag an dem Hamburg still stand! „

  2. Posted 23. Dezember 2008 at 08:54 | Permalink

    Wer sich interessiert – hier einen Link zu diesem Thema: http://www.dtaddes.de/

  3. babsie
    Posted 6. Januar 2009 at 12:30 | Permalink

    :-)
    wollte mich mal bemerkbar machen, dass ich das hier auch lese :-)
    ts…. natürlich war das eine „gemeinsame“ Entscheidung mit dem Film 😉

  4. Dirk
    Posted 18. Mai 2009 at 11:02 | Permalink

    Wikipedia schreibt dazu:

    David Kleingers verriss den Film in seiner Kritik für Spiegel Online: „Scott Derricksons Neuinterpretation ist kein saftiges, geschweige denn provokantes Spektakel, sondern eher das filmische Äquivalent zum drögen Spekulatius: Staubtrocken, frei von Geschmack, lieblos garniert mit vorgestanzten Spezialeffekten und serviert von den ratlosen Stars Keanu Reeves und Jennifer Connelly.“ Der „mahnende Appell des Originals“ weiche „einem diffusen Zen-Geschwurbel sowie der freundlichen Absichtserklärung, in Zukunft einfach ein bisschen netter zu Tieren, Pflanzen und Mitmenschen zu sein“.

    Und:

    Die Filmzeitschrift Cinema schrieb im Fazit: Scott Derrickson packt sein biblisch dröhnendes Endzeittheater mit viel Action und Computertricks voll, was den messianischen Kitsch auch nicht erträglicher macht: das Wort zum Sonntag in Überlänge.

    :-)

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