Arbeit, Arbeit, Arbeit und doch noch ein zweites Leben (Wirte-Hilfswerk e.V.)

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Nach langer (wie soll es anderes sein: arbeitsbedingter Blogpause) mal wieder ein (ausführlicher) Blogeintrag, was sich so alles relevantes in den letzten Tagen Wochen ereignet hat und nicht direkt mit meinem Job in der Segelschule Bodensee zusammenhängt, denn dafür ist ja der Bodenseeschifferpatent-Blog zuständig. 😉

Zuerst einmal muss ich einfach über mein neues Spielzeug berichten; einen grauen Audi TT mit rot-orange-braunem Leder mit Baseballnaht, der zudem vom Tuner mtm auf 265 Pferdchen aufgebohrt wurde. Ist zwar schon ein paar Jahre alt und hat auch schon den einen oder anderen Kilometer gefressen, aber dennoch ein Spaßauto um sich den Feierabend (sofern es mal einen gibt) mal mit was anderem als dem Job zu versüßen. Kaum ist das Dach auf und das Gaspedal leicht angetippt ist der Kopf wieder frei und man genießt einfach die Landschaft. Einfach nur genial! Dumm nur, wenn man bis spät in die Nacht „oben ohne“ unterwegs ist und dann erkältet mit Fieber im Bett liegen muss … :-(

Und dann hab ich letztens so gar mal wieder mir die Zeit genommen mal wieder in der „Stammkneipe“ Portner (ist sie das jetzt eigentlich noch, wenn man so selten dort ist?) vorbei geschaut. Dort sind mir gleich mehrere Dinge auf- & eingefallen:

1. Fremdpinkeln verboten
Fremdpinkler
Als erstes ist mir dort ein sehr witziges Schild aufgefallen, das dort auf dem Weg zu den Toiletten angebracht ist; aber seht selbst. Auch wenn es sich vielleicht doch ganz aberwitzig liest kann ich das definitiv nachvollziehen. Auch bei uns in der Segelschule wollen immer einfach wildfremde Leute unsere Toiletten benutzen. Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn „mal einer“ aufs Klo geht. Doch die Masse der Menschen und den Dreck den sie dann hinterlassen würde einen zwingen nicht nur jeden zweiten Tag, sondern jeden Tag die Toiletten zu reinigen und statt vier Klopapierrollen mindestens zehn pro Tag in die Toiletten zu tragen und das geht dann mit der Zeit ins Geld und auch auf die Nerven. In diesem Sinne liebe Touristen benutzt doch einfach die öffentlichen Toiletten, welche von der Gemeinde Wasserburg am Bodensee auf der Halbinsel Wasserburg bereit gestellt und sauber gehalten werden.

2. Gründung: „Wirte Hilfswerk e.V.“
Endlich wieder Kaffeemaschine putzen … überall böser Kaffee
Als ich mich dann von den Toiletten (i.Ãœ. nicht als „Fremdpinkler“) wieder zurück an die Bar im Portner begeben hatte fing Wirt Max gleich wieder mit seinem üblichen Programm an: putzen der Kaffeemaschine. Dies scheint irgendwie seine Lieblingsbeschäftigung und gleichzeitig sein größtes Hobby zu sein. Sonst lässt es sich einfach nicht erklären, wie jemand täglich und mit dieser Hingabe sich um diese Maschine kümmern kann. Eigene Bürsten und „Pumperl“ und Techniken hat Max mittlerweile erfunden und entwickelt um möglichst effizient diesen Kaffeeautomaten zu putzen und zwar bis in den letzten Winkel! Also eines ist sicher, wer im Schloss einen Kaffee bestellt bekommt garantiert einen „sauberen“. Dagegen wäre ja eigentlich nichts einzuwenden, wenn es nicht immer so lange dauern und so einen Krach machen würde. Aber Wirt Max ist einfach nicht davon abzubringen und bemerkte nur knapp, dass jeder Wirt sich täglich um seine Kaffeemaschine kümmern muss. Und so ist eine neue Geschäftsidee entstanden: Die Gründung des Vereins „Wirte Hilfswerk“. Ziel des Vereins ist es Wirten an ihrem freien Tag bzw. wenn sie einmal auf Urlaub sind, eine Kaffeemaschine bereit zu halten, damit sie ihrer Sucht, dem täglichem Kaffeemaschine putzen, auch im Urlaub frönen können. Max, gedulde dich! Wir arbeiten noch an der Konzeption des „Wirte Hilfswerks“; bis zum Winter (=Urlaub) steht das internationale „Wir besorgen Wirten weltweit eine Kaffeemaschine zum putzen“ Programm. :-)

So und damit ich noch was vom Feierabend habe ende ich nun hier mit dem Versprechen zukünftig wieder öfter hier zu bloggen. Gute Nacht!

EDIT:
hier mal noch ein Videobeleg für Max seine täglichen Putzeinlagen:
Wie putzt man eine Kaffeemaschine – und zwar täglich …

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