7. logistische und verkehrstechnische Vernetzung der Gemeinden Wasserburg Nonnenhorn und Bodolz

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Ein gemeinschaftliches Auftreten der Bodensee-Gemeinden Nonnenhorn, Wasserburg und auch Bodolz im Tourismus und im touristischen Marketing setzt aber auch auf eine gute Infrastruktur in logistischer Sicht voraus.


So wäre es beispielsweise wünschenswert, wenn die drei Gemeinden Nonnenhorn, Wasserburg und Bodolz (mindestens in den Sommermonaten) perfekt mit einander vernetzt wären. Vernetzt eher weniger im Sinne eines Datenaustausches, sondern viel mehr logistisch; also dass beispielsweise ein Kleinbus oder aber auch eine Pferdekutsche oder der gleichem mehr die drei kleinen Gemeinden am Bodensee miteinander in regelmäßigen Abständen verbindet.

Völlig frei von Machbarkeit und der Möglichkeit dies auch zu finanzieren, eher als eine Art Ideensammlung gedacht, hier mal ein paar Vorschläge, wie eine solche logistische Verknüpfung aussehen könnte:

  • Kleinbus
  • Pferdekutsche
  • Schiffverkehr (neben Personenbeförderung auch die Möglichkeit der Selbstfahrt anbieten)
  • Rent-a-bike (vgl. DB)
  • Errichtung einer Art Sesselbahn welche die drei Gemeinden verbindet (klingt sicherlich „gesponnen“ wäre aber mal ein ganz neues Konzept, welches den bayerischen Bodensee um eine Attraktivität bereichern würde)

Wie das letztendlich realisiert und auch finanziert werden kann, weiß ich aus dem Stehgreif jetzt auch nicht. Aber es wäre durchaus sinnvoll in diese Richtung weitere Ãœberlegungen anzustellen und diese nicht einfach mit dem Wort „Blödsinn“ abzusprechen.

Dies hätte auch den Vorteil, dass wichtige Einrichtungen zukünftig für alle Menschen gesichert bzw. erreichbar bleiben. Ich möchte in diesem Zusammenhang stellvertretend nur an den Supermarkt erinnern. Doch dazu später ebenfalls mehr.

Die starke logistische Vernetzung der Bayerischen Bodensee Gemeinden sichert als auf der einen Seite auch den immobilen Einheimischen ihre Versorgung, ermöglicht aber auf der anderen Seite neue Chancen für den Tourismus. Denn plötzlich braucht z.B. Nonnenhorn kein eigenes Strandbad mit beheiztem Becken mehr, da Wasserburg (für Einheimische wie Touristen) schnell erreichbar ist. Auf der anderen Seite wissen bestimmt auch die Wasserburg es zu schätzen, dass man fürs Schlemmen (lecker Essen und Wein) einfach nach Nonnenhorn fährt. Und da man nicht mehr selbst Auto fahren muss, kann man frei nach dem neuen Nonnenhorner Image-Logo sich ganz dem Nonnenhorner Bodenseewein hingeben. 😉

Aber Spaß bei Seite. Diese verkehrstechnische Vernetzung entlastet unsere Gemeinden von Autoverkehr, passt sich hervorragend in die aktuelle Umweltdiskussion ein, lässt die Gemeinden weiterhin „Luftkurort“ sein und vernetzt die einzelnen Einrichtungen perfekt. Für Urlauber wie Einheimische eine ganz neue Art der Lebensqualität.

Was meinen Sie dazu? Ich freue mich über Kommentare zu diesem Gedanken mit dem obligatorischen Hinweis.

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