3. Umstrukturierung des Strandbad Nonnenhorn in ein Freibad3. Umstrukturierung des Strandbad Nonnenhorn in ein Freibad

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Das bestehende Strandbad Nonnenhorn ist bereits in die Jahre gekommen. In absehbarer Zukunft werden hier höhere Investitionen auf die Betreiber des Strandbades, also die Gemeinde Nonnenhorn, zukommen.

Aber schon heute im laufenden Betrieb verursacht das Nonnenhorner Strandbad Jahr für Jahr Defizite im 6-stelligem Bereich. Das kann sich eine Gemeinde wie Nonnenhorn meiner Meinung nach nicht mehr leisten. Aber keine Angst, das Strandbad soll nicht sofort geschlossen werden. Vielmehr wäre eine Umstrukturierung in ein Freibad mit Attraktivitätssteigerung denkbar.


Das würde bedeuten, dass das bestehende Becken stark verkleinert, oder sogar ganz geschlossen wird. Dafür würden neue Liegeflächen zum Sonnenbaden entstehen. Gleichzeitig würde der Eintritt für die Besucher wegfallen, womit weiteres Personal für den Betrieb eingespart werden könnte.

Auf den somit frei werdenden Flächen wäre eine Errichtung eines Spielplatzes in unmittelbarer Seenähe denkbar. Somit würde man die Attraktivität des Seebades steigern und gleichzeitig mehr als adäquaten Ersatz für den bisherigen Spielplatz (im dann neuen Gewerbegebiet Nonnenhorn) darstellen. Ferner könnten weitere Attraktivitäten im Bodensee geschaffen werden, wie beispielsweise ein (aufblasbares) Floß oder der gleichen mehr. Vielleicht ist sogar eine Sauna möglich um die Seebadesaison zu verlängern. Diese könnte vom Betreiber des im Freibad ansässigen Kioskbetreibers betreut werden.

Neben dem Strandbad könnte damit auch der öffentliche Seezugang am Landesteg belebt werden; doch dazu später ebenfalls mehr.

Die Argumente, dass ein Tourismusort am Bodensee gleichzeitig auch ein Strandbad inklusive beheiztem Freibecken besitzen muss sehe ich so nicht. Mit unserem Nachbarn Wasserburg (Bodensee) haben wir ein neues funktionales Freibad mit allerlei Möglichkeiten, auch für junge Familien mit Kindern. Für einen Urlauber spielt die Distanz bis Wasserburg keine gesteigerte Rolle. Fragt man einen Urlauber zuhause wo er denn Urlaub gemacht hat, dann wird er im entfernten Nordrhein-Westfalen antworten „am Bodensee“, oder vielleicht noch „am Bodensee in (der Nähe von) Lindau“. Der Urlauber wird sicherlich nicht antworten in „Nonnenhorn“. Und wer selbst schon mal im Urlaub war, weiß dass Entfernungen m Urlaub eine untergeordnete Rolle spielt. Der Weg bis Wasserburg wird nicht als „Reise“ angesehen, wie dies eventuell ein Einheimischer tut. ☺

Hier kommt zusätzlich ein weiterer Punkt ins Spiel, der ebenfalls in meinem persönlichem 10-Punkte Wahlprogramm für Nonnenhorn angeführt ist. Aus diesem Grund hier nur soviel, dass es sich um einen Logistikpunkt handelt.

Die Nachbargemeinde Kressbronn macht es uns vor, es geht auch ohne beheiztes Schwimmbecken. Sicherlich mag dieser Schritt im ersten Augenblick als erheblichen Einschnitt wahrgenommen werden, keine Frage. Aber wir müssen uns einfach realistisch fragen was eine kleine Gemeinde wie Nonnenhorn leisten kann und ob dies auch wirklich notwenig ist. Speziell wenn es nahe liegende Lösungen bzw. Alternativen gibt.

Was meinen die Nonnenhorner Leser zu diesem Thema? „Geht gar nicht“, oder  vielleicht „wenn sein muss“? Ich bin auf Kommentare gespannt, die einfach über die Kommentarfunktion am Ende dieses Artikels getätigt werden können; dabei bitte diese Hinweise beachten.

5 Comments

  1. Posted 15. Januar 2008 at 20:46 | Permalink

    Nachdem die Kommentar Funktion von den meisten Lesern zu Jörgs (Wahl)Programm nicht genutzt wird jetzt von mir mal der erste Kommentar.

    In meinen Augen benötigt eine Gemeinde wie Nonnenhorn kein eigenes Freibad. Durch die nähe zu Wasserburg und Kressbronn, ja aber auch zu Lindau Spielt es für Urlauber, wie Jörg schon beschrieben, überhaupt keine Rolle wo Sie Baden gehen. Viele Urlauber besuchen eh die Stadt Lindau und könnten dies dann auch mit einem Badbesuch verbinden. Da es aber ein Bad gibt sollte dies natürlich auch genutzt werden! Man könnte sich evt. ein Beispiel an Hard nehmen. Zwar ist dort das Freibad viel größer, jedoch ist das Angebot sehr durchdacht. Ich könnte mir ein ähnliches Konzept, zum Beispiel die Installation eines Trampolins im Bodensee und/oder eines aufblasbaren „Eisberges“ sehr gut vorstellen. Dies würde die attraktivität des Bades in meinen Augen erheblich Steigern. Das bestehende Becken zu Schließen würde ich mir sehr gut überlegen, ist es doch für Kinder welche das Schwimmen erst Lernen sicherlich einfach dies in einem Becken zu tun als direkt in den Bodensee zu springen…
    Soweit so gut, grüße Felix

  2. Ruben
    Posted 16. Januar 2008 at 22:29 | Permalink

    Aber wird das nicht den Leuten stoeren? Von einen Strandbad zu einen Freibad.. Also ich finde ein Strandbad doch viel schoener..

  3. Sybille Gajdus
    Posted 27. Januar 2008 at 12:49 | Permalink

    Ich bin oft mit meinem mann am Wochenende in Nonnenhorn /wir kommen aus Stuttgart.Wir fänden es sehr schade, wenn das schöne kleine Freibad so nicht mehr bestehen würde. Und die Umgebung ams Strandbad finden wir trotz der Zäune auch nicht unansehnlich.
    Wir würden gerne nach Nonnenhorn ziehen, aber wie ist es dort um die Arbeitsmöglichkeit bestellt?
    Bis bald wieder in Nonnenhorn

  4. Sybille Gajdus
    Posted 27. Januar 2008 at 12:50 | Permalink

    Nonnenhorn ist klasse!

  5. Jürgen Hiob
    Posted 27. August 2009 at 08:48 | Permalink

    Im Gegensatz zu den anderen reinen Strandbädern ( Friedrichshafen,Bad Schachen, etc.) ist es ein eindeutiger Vorteil von Nonnenhorn, zusätzlich zum Strandbad ein beheiztes Freibad zu besitzen. Meine beiden Kinder, 8 + 12 Jahre alt ,antworteten auf die Frage, welches Strandbad sie nochmals besuchten wollten ( kannten o.g. Bäder und Lindau ): Nonenhorn !
    Als Nachteil sahen sie allerdings die unmittelbare Nähe des abgeteilten Schwimmbereiches im See zum Yachthafen am Schiffsanleger an.

One Trackback

  1. […] am Landesteg weiter an Attraktivität steigern könnte. So wird das Gebiet durch die Umstrukturierung des Strandbades ja ohnehin vergrößert, da keine hässlichen Zäune das Erscheinungsbild mehr […]

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